Campingurlaub Vor- und Nachteile

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Das Besondere am Campingurlaub

Das Campen muss man hassen oder lieben. Etwas dazwischen scheint es nicht zu geben. Für viele Reisende kommt der Campingurlaub mit Wohnwagen oder Zelt erst gar nicht in Frage, während es für andere Urlauber das Größte ist, auf einem Campingplatz zu gastieren. Nachvollziehbar ist es, dass sich da die Geister scheiden und sich harte Grenzen auftun. Dennoch sollte man das Camping als Urlaubsvariante unbedingt mal probiert haben, denn beim Campen geht´s sehr locker und entspannt zu.

Nachteile des Campingurlaubs

Was der große Vorteil des All-Inclusive-Urlaubs ist, ist der Nachteil beim Campingurlaub. Man muss vieles selbst machen – sogar im Urlaub. Das fängt beim Zusammenpacken der Campingausrüstung an, geht über das unter Umständen aufwändigere Anreisen mit dem Wohnwagen sowie über das Aufstellen des Mobils oder den Aufbau vom Zelt. Das kann die Nerven wahrlich ganz schön strapazieren und schließlich muss zum Ende des Urlaubs das gleiche noch einmal erledigt werden. Noch dazu gehört es sich beim Urlaub auf dem Campingplatz, nicht nur ab und zu mal zu grillen, sondern auch das Frühstück und die anderen Mahlzeiten müssen beim Campen selbst zubereitet werden. Denn mit bequemem Roomservice oder einem eingedeckten Buffet im Hotelrestaurant ist nicht zu rechnen. Selbst das Bettenmachen muss man in Eigenregie erledigten. Kann das überhaupt für einen erholsamen Urlaub sorgen?

Vor- und Nachteile vom Campingurlaub
Vor- und Nachteile vom Campingurlaub

Vorteile vom Campingurlaub

Ja, natürlich kann es das, wenn auch sicherlich nicht für jeden Urlaubswilligen. Zwar hat man beim Campen auch ein bisschen Programm, das sehr an  zuhause erinnert, doch bei all den Dingen, die man im Campingurlaub zu erledigen hat, genießt man die Gelassenheit, mit der man all die Dinge tun kann. Anders als in vielen Hotels kann man im Wohnwagen oder Zelt endlich mal richtig ausschlafen, denn als Camper bestimmt man selbst, wann Frühstück, Mittagessen und Abendessen serviert werden. Und natürlich kann man sich auch darauf beschränken, sich nur um Frühstück und ein kleines Mittagsessen selbst zu kümmern. Am Abend geht man dann einfach schick aus zum Essen und genießt das süße Nichtstun. Auch die „Hausarbeit“ lässt sich während des Campingurlaubs auf ein Minimum beschränken. Die Betten werden nur flüchtig gemacht, zu spülen gibt es nicht viel, der Caravan ist schnell wieder auf Vordermann gebracht und im Zelt muss eigentlich nur gefegt werden. Das tagtägliche Putzen des Badezimmers entfällt auf dem Campingplatz und so bleibt wirklich sehr viel vom Tag, um die Freizeit erholsam und schön zu gestalten.

Für Familien besonders günstig

Gerade für Familien ist der Campingurlaub in mehrfacher Hinsicht einfach günstig. Toll ist nämlich die Unabhängigkeit, die man während des Campens genießt. Haben die Kinder Hunger, kann man schnell eine Kleinigkeit zubereiten. Vor allem bei Babys ist es ein großes Plus, selbst für das Fläschchen sorgen zu können und jederzeit ohne großartiges Herumgeschleppe die Windeln zu wechseln. Und wenn das Baby beim Mittagsschlaf liegt, können die Eltern sich nur wenige Meter entfernt in die Sonne legen und die himmlische Ruhe genießen. Aber auch aus finanzieller Sichtweise ist der Aufenthalt auf dem Campingplatz sehr interessant. Schon für wenige Euro kann die Familie dort campieren und so bleibt mehr Geld für die Urlaubskasse. Einzig die Anschaffungen, die im Vorfeld getan werden müssen, schlagen zu. Wer das Camping zunächst nur ausprobieren möchte, sollte sich Zelt oder Wohnwagen versuchen zu leihen. Nur, wenn man auf den Geschmack gekommen ist, lohnt sich auch die größere Anschaffung eines Wohnwagens. Wird dieser über mehrere Jahre hinweg genutzt, amortisieren sich seine Kosten schon bald durch die günstigen Urlaube.

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