Krank im Urlaub – was nun?

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Vorbeugen gehört zur Urlaubsplanung

Zugegeben, der Urlaub ist eine tolle Auszeit vom Alltag. Doch dabei darf man nicht vergessen, dass Krankheiten und Unfälle deswegen noch lange nicht beurlaubt sind. Krank im Urlaub will zwar niemand sein, aber wenn es einen erwischt, dann ist guter Rat teuer und Hilfe oft nicht im gewohnten Rahmen abrufbar wie zuhause. Deshalb gehört zu jeder Urlaubsplanung auch die Vorbereitung für solche Notfälle wie Krankheit oder Unfall zwingend mit dazu. Man kann nämlich viel in der Vorbereitung schon mitorganisieren, so dass im Notfall schnelle Hilfen möglich sind. Diese reichen von Reiseapotheke über Reiserücktrittsversicherung bis hin zu Auslandskrankenschutz, Informationen rund um die Arztbehandlung am Urlaubsort bis hin zu speziellen Versicherungen für Risikoreisen.

Krank im Urlaub - Was tun
Krank im Urlaub – Was tun

So sollten Sie sich vorbereiten

Bedenken Sie, dass jede Vorbereitung davon abhängig gemacht werden muss, wohin einen die Reise verschlägt. Fahren Sie für eine Woche zu Tante Erna, die 100 km entfernt wohnt, dann braucht man verständlicherweise nicht so eine umfassende Vorbeugung für den Fall, dass man krank im Urlaub werden könnte. Anders sieht es bei Reisen ins Ausland aus. Ohne entsprechenden Auslandskrankenschutz sollte man eine solche auf gar keinen Fall antreten, denn je nach Erkrankung kann unter umständen nicht nur eine Arztbehandlung am Urlaubsort notwendig werden, sondern zum Beispiel auch ein Rücktransport. Hierfür können sich die Kosten schnell je nach Urlaubsland auf bis zu 120.000 Euro belaufen, die vom Erkrankten zu tragen sind. Die Versicherung ist recht günstig, weshalb sie in jedem Fall abgeschlossen werden sollte. Ähnlich verhält es sich mit riskanten Sportarten, die man im Urlaub unternehmen möchte. Will man zum Tauchen, ist eine entsprechende Risikoversicherung ratsam. Denn die gewöhnlichen Versicherungen können Folgen durch riskante Unternehmungen aus der Haftung ausschließen. Eine andere Form der Absicherung ist die Reiserücktrittsversicherung. Diese ist nicht nur für den Fall Krank im Urlaub eine sinnvolle Absicherung, sondern auch und vor allem für die Zeit um die Abreise herum.

Was leistet die Reiserücktrittsversicherung?

Die Reiserücktrittsversicherung ist ebenfalls recht günstig, deckt aber nicht die Arztbehandlung im Ausland ab, weshalb sie beim Auslandsurlaub mit dem Auslandskrankenschutz kombiniert abschlossen werden sollte. Die Reiserücktrittversicherung deckt dann ab, wenn man beispielsweise vor dem Reiseantritt erkrankt und in der Folge die Reise nicht antreten kann. Auch bei vorzeitigem Abbruch der Reise aus übergeordneten Gründen leistet die RRV für die entgangenen Urlaubstage finanziellen Ersatz. Bei Vielreisern lohnt sich mitunter auch die permanente Versicherung, die pauschal pro Jahr bezahlt wird und dann für den Zeitraum eines Jahres auf allen Reisen schützt. Üblich ist jedoch die einmalige Abschlussform, die als günstigere Variante gilt, wenn man nicht mehrfach im Kalenderjahr verreisen möchte. Sinnvoll ist es, darauf zu achten, dass eine Versicherung abgeschlossen wird, die eine Rückholung auch aus dem Ausland beinhaltet. Angesichts der geringen Kosten für die Versicherung und der großen Leistung, die sie im Krankheitsfall erbringt, sollte sie standardmäßig in jede Reiseplanung einbezogen werden.

Reiseapotheke & Arztbehandlung im Urlaub

Ungeachtet von Reiserücktrittsversicherung und Auslandskrankenschutz ist eine Reiseapotheke empfehlenswert. Unbedingt hinzu gehören Medikamente, die man ohnehin regelmäßig nehmen muss. Je nach Reiseland gehören auch andere Medikamente mit ins Reisegepäck. Landesabhängig ist nicht davon auszugehen, dass man Medikamente am Urlaubsort ohne Weiteres erhält und erschwerend hinzu kommt, dass man häufig nicht die Packungsbeilage lesen kann. Von Schmerzmitteln über Fiebermittel sowie Präparaten gegen Durchfall und Magen-Darm-Infekten sind auch kühlende und Juckreiz lindernde Gels für die Behandlung von Insektenstichen und Sonnenbrand sinnvoll. Auch auf hochwertigen Sonnenschutz sollte nicht verzichtet werden. Es gilt immer, bei Auslandsreisen sich nach landesspezifischen Regelungen zu erkundigen, da nicht jedes Medikament importiert werden darf. Daher ist es notwendig, sich bereits vor Reiseantritt entsprechend zu informieren. Dabei sollte man sich auch mit dem gesundheitlichen Versorgungssystem des Urlaubslandes vertraut machen, damit man, falls man krank im Urlaub wird, weiß, was auf einen zukommt. Beherrscht man die Landessprache nicht, hilft ein Fremdsprachen-Wörterbuch bei der Kommunikation unter der Arztbehandlung. Zwar verhindern all diese Tipps nicht, dass eine mögliche Erkrankung in der Urlaubszeit verhindert werden kann, doch erleichtern sie ungemein für den Fall der Fälle.

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